„Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da, dass was passiert“. Unter diesem Motto lud Bernd Wächter zur zweiten Nachtwanderung des Vereins ein – eine Wanderung in die Dunkelheit, die mehr versprach als nur Schatten. Die ursprüngliche Route durch das Waldbrandgebiet im Schwarzen Holz musste aufgegeben werden; doch eine Ausweichstrecke von sechs Kilometern im Bereich Klein- undGroßfriesen wartete auf neue Erfahrungen.
Zwölf Naturfreundinnen und -freunde folgten Bernd, der ihnen mit einem Gedicht über mutige Wanderer am Anfang Mut machte. Der Weg begann zunächst über viele Wurzelstöcke und dunkele Waldabschnitte.
Nach etwa drei Kilometern wurde eine kurze Rast eingelegt. Um die Stimmung zu heben, befreite Bernd den Flaschengeist aus einer Flasche – ein schöner stimmungsvoller Moment.
Dann tauchten die Wanderer in die Finsternis ein, hin zum Kalten Frosch, wo ein kurzes Gedicht von Joachim Ringelnatz die Nacht beschrieb und den Blick auf den Sternenhimmelöffnete.
Über den kleinfriesene Pfad am Gondelteich ging es dannzurück zum Ausgangspunkt.
Diese Nachtwanderung war eine weitere neue Erfahrung der Wanderer – ein stilles Versprechen, dem Dunkel mit Neugier zu begegnen. Dank der Teilnehmer an den Wanderleiter, der sie sicher geführt hat.
Bernd WächterPlauen 05.09.2026




