Der Morgennebel ließ schon mal den Herbst erahnen, aber zum Glück hatte es aufgehört zu regnen. 14 Naturfreunde und 5 Gäste begaben sich heute auf eine abwechslungsreiche Wandertour an der Talsperre Pöhl.
Im Pöhl-Pavillon begrüßte uns Herr Schubert vom Verein „Die Pöhler“. Das Modell des versunkenen Ortes mit seinen liebevoll gestalteten Details und die Erzählungen aus der Zeit des Talsperrenbaus sind immer wieder interessant für Gäste und Einheimische.
Mit der Geschichte von der abgebrannten Pöhler Kirche im Hinterkopf stiegen wir hinauf nach Alt-Jocketa und besichtigten den originalgetreuen Nachbau des Gotteshauses. Anschließend wanderten wir zum Aussichtspunkt „Magdalenenbank“. Hier soll nach einer Legende aus früheren Zeiten die Tagelöhnerin Magdalena ein tragisches Ende gefunden haben.
Eine mystische Stimmung erwartete uns beim Abstieg ins Triebtal. An der fast 50 Meter hohen Douglasie und der Pyramidenwiese vorbei ging es auch schon wieder hinauf zum Eisenberg, mit schönen Ausblicken von der Friedenshöhe und vom Julius-Mosen-Turm. Eine spontane Einkehr im Café an der Schiffsanlegestelle rundete diese erlebnisreiche Tour ab.
Es war mir wieder ein Vergnügen mit so einer tollen Wandertruppe!
Herzlichen Dank an Maria für viele interessante ergänzende Infos und die Begleitung zur Vorwanderung.
Karin Todt
Wanderleiterin
26.08.2026














