Am 26.02.2026 war eine Winterwanderung (10 km) in und um Schleiz ausgeschrieben. Aber die Wetterprognosen standen auf vorfrühlingshaftem Wetter. So starteten 28 Wanderer, davon drei Gäste, gegen 9:45 Uhr in Schleiz am Parkplatz Komtur-Steig.
An der Wisenta entlang, die in der Nähe des Rosenbühls entspringt und nach 55 km in die Saale mündet, erreichten wir bald den Wehrteich. Nach einer kurzen Pause, mit Essensbestellung und Gesangseinlage, führte uns der Weg weiter durch die Stadt Schleiz.
Unsere erste Station war die Stadtkirche St. Georg und das Rutheneum, hier wirkte Dr. Konrad Duden im 19. Jahrhundert und reformierte die deutsche Rechtschreibung.
Vorbei am Rathaus erreichten wir über das Apothekergässchen das Gelände des ehemaligen Schlosses, heute sind nur die zwei Türme zu sehen, da es in Schleiz häufiger brannte. Gleich nebenan gelangten wir zum Schlosspark der natürlich erst im Frühjahr richtig sehenswert ist. Bald waren wir dann am Neumarkt mit der „Alten Münze“ angekommen. Nicht weit davon vor der Kreissparkasse, war ein Gruppenfoto am „Wisent“ Pflicht.
Vorbei an der Wisentahalle und weiter auf dem Oberlandradweg waren wir pünktlich an der Gaststätte Glücksmühle angekommen. Nach einer guten Bewirtung war bis zur Bergkirche, nun auf der anderen Seite der Wisenta, noch eine gut halbe Stunde zu laufen. Unterwegs gesellte sich Hr. Klempke zu uns. Der ehemalige Bürgermeister berichtete uns gleich Wissenswertes über die Wolfgangskapelle. Nun noch ein kurzer aber steiler Anstieg und wir waren an der Bergkirche St. Marien angelangt. Dort erfuhren recht viel von der evangelischen Kirche mit barocker Ausstattung.
Noch ein Abschllussfoto mit der Stadt Schleiz im Hintergrund, dann waren wir bald wieder an unserem Parkplatz angelangt. Von der doch nicht allzu anstrengenden Tour waren, bei schönsten Wetter alle begeistert, auch wenn sie 50 % durch eine Stadt führte.
Wanderleiter Tobias Schliwa mit Unterstützung von Lutz Fritsch
Fotos: Elke Wiesend, Tobias Schliwa










