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Rundwanderung im unteren Göltzschtal am Samstag, 17.10.2026

Vom viel gepriesenen goldenen Herbst konnte an diesem Samstag kaum die Rede sein. Grauer Himmel und Nebelschleier waren unsere Begleiter. 14 Naturfreunde und 2 Gäste ließen sich die gute Laune aber nicht verderben und begaben sich wetterfest verpackt von der Göltzschtalbrücke aus auf die 14 km lange Tour.

Zunächst wanderten wir durch das Waldgebiet am Friesenbach, wo der Weg mehrfach zwischen Sachsen und Thüringen wechselt. In Reinsdorf angekommen, flüchteten wir vor einem Regenguss und fanden Unterschlupf an der Trinitatiskirche. Weiter ging´s halbwegs trocken zum Aussichtspunkt in Richtung Irchwitz/Thalbach, wo es etwas Fantasie brauchte, um in der Ferne die größte Ziegelsteinbrücke und den Kuhberg zu erspähen. 

Im Ortsteil Göltzschhammer beeindruckten uns die ca. 100 Jahre alten gut gepflegten Villen, bevor wir in den Sorgwald eintauchten und uns auf den Köhlersteig begaben. Es ging immer wieder bergauf und bergab. Bizarre Felsformationen bildeten eine tolle Kulisse, und es gab so manches Hindernis auf dem Weg zu überwinden. Der Aufstieg zu den Köhlerspitzen war schon eine echte Herausforderung. Aber die „Gipfelstürmer“ wurden mit einem schönen Ausblick auf das Göltzschtal und den bunten Mischwald belohnt.

Durch ein kleines Seitental stiegen wir schließlich hinunter zur Göltzsch und kamen über Schwarzhammermühle zurück zu unserem Ausgangspunkt. Zum Abschluss waren sich alle einig: Wir hatten einen tollen Wandertag mit einigen Herausforderungen, die wir super gemeistert haben. Und das Wetter…? Ach, eigentlich war das ja gar nicht so schlecht…

Karin Todt

19.10.2026 

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