Am 12.07.2026 trafen sich 22 Naturfreunde (darunter zwei Gäste) in Johanngeorgenstadt am Bahnhof gegen 9:00 Uhr. Bis zur Zugabfahrt zur Bergstadt Platten (Horni Blatna) war noch etwas Zeit, so gab es hier schon Informationen zur 12 Kilometer – Erzgebirgstour. So starteten wir 9:45 Uhr bei fast kühlen 16 Grad in 800 Meter Höhe am Bahnhof Platten.
Immer bergan führte uns der Weg zuerst durch den Ort Platten, dieser wurde durch den Bergbau mit einer Schmelzhütte 1556 gegründet. Am Ortsausgang war schon ein erster Halt an einer übergroßen Bank, hier endet auch der Blattener Kunstgraben.
Weiter bergan sahen wir die Wolfspinge, die 120 Meter lang, 25 Meter tief und 14 Meter breit ist. Gleich oberhalb befindet sich die Eispinge, ein tiefer schmaler Schacht in dem, durch geringes Luftaustausch das Eis auch im Sommer nicht gänzlich abschmilzt. Leider ist der Zugang seit einigen Jahren gesperrt.
Nun nur wenige Minuten und hatten den Plattenberg mit 1043 Meter geschafft. Der Imbiss hatte schon geöffnet und es war durch den Sonntag schon ordentlich Betrieb.
Einige erstiegen den Turm, auf dem man leider nur noch in nördlicher Richtung die Aussicht genießen konnte. Jetzt wieder bergab auf einem sehr ausspülen Weg, kreuzten wir bald den 20 Kilometer langen Blattener Kunstgraben der bei Gottesgab vom Schwarzwasser abzweigt. Weiter auf breiten Waldwegen und dann auf einem schönen Pfad, waren wir bald am Rastplatz an der Wurstkapelle angelangt.
Ein weiteres Highlight, der sagenumwobene Heinrichstein war nun nicht mehr weit. An dieser Felsengruppe konnten wir ein Bergklettern beobachten.
Bis Breitenbach (Potucky) waren aber noch fünf Kilometer, über den Weiler Ziegenschacht (Stran) erreichen wir den Ort gegen 14:30 Uhr, hier wurde Wanderung vom Wanderleiter schon aufgelöst, bis zu Bahnhof Johanngeorgenstadt war es aber noch reichlich ein Kilometer. Vorher kehrten alle aber noch in einer Gaststätte Nähe Kirche ein, bemerkenswert war die schnelle Bedienung.
Zum Schluss war Begeisterung, für die nicht zu schwere Tour und in dieser Höhe angenehmen Temperaturen, groß.
Wanderleiter Tobias Schliwa mit Unterstützung von Lutz Fritsch und Connie Keil









