Es war wieder soweit: Sabine Schiller vom TSV 1861 Hof lud die Naturfreunde Plauen zu einer gemeinsamen Erkundung, diesmal in die Region um Stammbach, ein. Vier Wanderer des TSV, zwölf Naturfreunde und eine begeisterte Gästin starteten zu einer Rundstrecke von rund 9 Kilometern zum 668 m hohen Weißenstein.
Bereits von der Goppelhöhe aus bot sich ein imposantes Bild: Die Ausläufer des Fichtelgebirges waren zu erkennen, während Peter M. vom TSV mit fundierten Kenntnissen in die Geologie der Region die Wanderer fesselte. Besonders das Eklogit-Gestein, als eines der höchsten metamorph geformten Gesteine der Gneis-Masse, ließ alle staunen und regte zu lebhaften Gesprächen darüber an, wie Zeit und Druck im Stein ihre Geschichten schreiben.
Ankunft am Aussichtsturm auf dem Weißenstein: Die Turmbaukunst aus Eklogit strahlte im Sonnenlicht, und der Blick über das Fichtelgebirge war atemberaubend. Peter M. führte erneut in die Geheimnisse der Steine ein, während sich jeder Teilnehmer eine kleine Gesteinsprobe aussuchen durfte – eine greifbare Erinnerung an die Reise durch die Erdgeschichte.
Nach einer wohltuenden Stärkung im Berggasthof Weißenstein führte der Weg weiter zur Weißensteinquelle und schließlich zurück zum Ausgangspunkt. Die Wanderung war mehr als nur ein Weg von A nach B: Sie öffnete Türen zu einer bisher unbekannten und beeindruckenden Landschaft.
Am Ende dankten die Wanderer herzlich Sabine Schiller und ihrem Team für diesen besonderen Tag. In Abstimmung mit dem Vorsitzenden der Naturfreunde Plauen wurde bereits der nächste Termin am 23.05.2027 in Plauen geplant.
Bernd Wächter, Plauen, 07.06.2026











