Die Idee zu dieser Wanderung ging von unserer Naturfreundin Alida Schmidt aus und fand ihre Umsetzung gemeinsam mit dem Wanderleiter Bernd Wächter. Treffpunkt war der Bahnhof Treuen, wo sich 26 Naturfreunde – darunter 4 Gäste – versammelten und voller Vorfreude in den Tag starteten.
Der Weg führte uns zuerst ins Stadtzentrum, vorbei an der liebevoll restaurierten Post, und weiter zu den Krötenbachhäusern, den charaktervollen Umgebindehäusern. Bei einem der Häuser war die Restaurierung bereits erfolgreich abgeschlossen worden, ein erstes Zeichen dafür, wie lebendig Geschichte hier spürbar bleibt.
Alida Schmidt nahm uns mit auf eine Reise durch die Geschichte Treuens: Von der Entwicklung der Stadt bis hin zur Entstehung der Umgebindehäuser – Geschichten, die den Blick auf die Gegenwart schärften und das Staunen weiteten.
Dann ging es hinein ins Trebatal, zum Zusammenfluss von Treba und Trieb, einem der bedeutendsten Oberläufe der Talsperre Pöhl. Auf dem Weg durch Wiesen und Wälder in Richtung Thoßfeld begegneten uns zwei geheimnisvolle Teiche, im Wald verborgen – den Glöckl-Teichen. Die fantastischen Spiegelbilder berührten alle Sinne.
Über Wetzelsgrün kehrten wir nach Treuen zurück, wo die erste Etappe nach 8 Kilometern endete. Von den 26 Teilnehmenden nutzten 16 die Gelegenheit, Treuen weiter zu erkunden und gemeinsam ein gemütliches Mittagessen zu genießen.
Die übrigen Wanderer nahmen nach einer kurzen Rast am Grill-Imbiss am Bahnhof die Fortsetzung der Tour in Richtung Perlaser Turm in Angriff. Oben angekommen, fielen Blick und Atem gleichermaßen der grandiosen Aussicht ins Göltzschtal, nach Reichenbach, Mylau und ins obere Vogtland zu – ein Panorama, das den Tag mit Freude füllte.
Schließlich fanden alle Teilnehmenden wieder am Bahnhof zusammen, bereit für die Rückfahrt. Dankbar verabschiedeten sich die Teilnehmer von den beiden Organisatoren – für einen erlebnisreichen, schönen Wandertag, der noch lange im Gedächtnis nachhallen wird.
Alida Schmidt, Plauen, 10.04.2026, Fotos: Bernd Wächter








